Mittwoch, 6. April 2011

Unser Pilgerausweis und Pilgerstempel

Viele Jakobspilger möchten ihren Weg durch Stempel in einem Pilgerpass dokumentieren. 
Um in den Pilgerherbergen (span.: "refugios") am spanischen Jakobsweg übernachten zu können, braucht man den offiziellen spanischen Pilgerpass (span.: "Credencial") , den das Erzbistum von Santiago de Compostela herstellt. Dieser Pilgerpass gilt für Pilger, die ihren Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd unternehmen. Das offizelle Credencial muss auf den spanischen Jakobswegen verwendet werden und mindestens einmal täglich in den Pilgerherbergen, in Kirchen und Klöstern mit Datum gestempelt werden. Auf den letzten 100 Kilometern für Fußpilger bzw. letzten 200 Kilometer für Radpilger vor SdC sollten die Pässe täglich zweimal gestempelt werden. Mit einem nach diesen Vorgaben ausgefülltem Pass kann der Jakobspilger die Pilgerurkunde, die "Compostela", im Pilgerbüro in SdC beantragen. Dies ist ein lateinisches Dokument, das die Pilgerfahrt nach Santiago beglaubigt. Der offizielle spanische Pass ist bei den deutschen Jakobsgesellschaften und in einigen spanischen Herbergen und Kirchen erhältlich.

Für die Strecken ausserhalb Spaniens gibt es keinen offiziellen Pilgerpass. 
Die Jakobusfreunde Bocholt haben für diese Länder einen eigenen Pass herausgebracht, der Stempelfelder enthält und als Erinnerung an die Pilgerschaft dienen soll.
Unser Pass hat diese Titelseite, eine Adress- und Namenseite, eine Spruchseite und 3 Stempelseiten mit je 8 Stempelfeldern. 
Der Pass ist bei uns für 2 Euro erhältlich.


Dieser Pass erhält auch unseren Pilgerstempel, den wir für die Jakobusfreunde Bocholt entworfen haben.  Selbstverständlich gibt es auf Wunsch den Stempel in jeden anderen Pilgerpass.
Der Schriftzug "Jakobusfreunde Bocholt" schlägt eine Brücke von Bocholt mit dem Bild der Georgskirche, von unserem Zuhause nach SdC mit der Katherale. "grenzenlos pilgern" heißt für uns Grenzen abbauen und Brücken bauen, denn:
"Grenzen trennen - Brücken verbinden"

So möchten wir eine Brücke von Bocholt nach Santiago de Compostela über Grenzen, Rassen, Religionen, Weltanschauungen hinweg bauen und im Sinne der europäischen Pilgerbewegung uns zum Motto machen:
"Lasst uns mit unserer Erde und ihren Menschen solidarisch sein"